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Der Vorsitzende konnte zahlreiche Gäste aus Politik und von den Hilfsorganisationen zur Versammlung begrüßen. Vom Landratsamt waren neben Landrätin Stefanie Bürkle auch der Erste Landesbeamte Rolf Vögtle, zugleich der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes, und Dezernent Dr. Bernhard Obert zugegen. Bürgermeisterin Doris Schröter war in Begleitung des Ersten Beigeordneten Richard Striegel der Einladung gefolgt. Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen war zur Versammlung aus Stuttgart angereist. Des Weiteren waren zahlreiche Bürgermeister, Vertreter politischer Parteien und Abgeordnete sowie Vertreter befreundeter Hilfsorganisationen anwesend.

Bürgermeisterin Doris Schröter stellte in ihrem Grußwort die Besonderheiten ihrer Stadt heraus. Dabei nannte sie u.a. Thermalbad und das bekannte Schülerforschungszentrum, das schon viele beachtliche Erfolge vorweisen kann. „Die Feuerwehr ist eine unverzichtbare Komponente des Rettungswesen“, so die Bürgermeisterin. Pfarrer Edwin Müller von der Notfallseelsorge gedachte im weiteren Verlauf zusammen mit der Versammlung der verstorbenen Kameraden. Die Feuerwehrkapelle der Feuerwehr Bad Saulgau umrahmte das Gedenken musikalisch.

Die Tätigkeitsberichte des Vorsitzenden, des Kreisbrandmeisters Michael Hack, des Kreisjugendfeuerwehrwarts Dennis Pfleghaar, von Pfarrer Edwin Müller für die Notfallseelsorge und von Edi Hahn, dem Obmann der Altersabteilungen gaben einen Rückblick auf das vergangene Berichtsjahr.

Friedrich Sauter berichtete von Veranstaltungen wie Landesfloriansfeier in Stetten und Kreisfeuerwehrtag in Bingen und von politischen Erfolgen und Ergebnissen, wie etwa dem Strategiepapier „Freiwillig stark“ zur Förderung des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes. Bevor Kreisbrandmeister Michael Hack seinen Tätigkeitsbericht vorstellte, wurde dem Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes, Klaus Merz, der Erlös der Landesfloriansfeier in Form eines Schecks, zur Verwendung für die Gustav-Binder-Stiftung überreicht.

Michael Hack berichtete von einer erfreulichen Personalentwicklung und stabilen Einsatzzahlen. Im Jahr 2016 wurde durch den Kreistag das Fahrzeug- und Ausstattungskonzept des Landkreises verabschiedet, das u.a. die Planung für die Beschaffung von Landkreisfahrzeugen beinhaltet. Weiter Punkte im Bericht betrafen die Großübung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg, ein Seminar für Führungskräfte an der Landesfeuerwehrschule und die Prüfungen für die Leistungsabzeichen in Bingen, an der erfreulicherweise 27 Gruppen teilnahmen.

Bevor Kreisjugendfeuerwehrwart Dennis Pfleghaar der Versammlung einen Rückblick auf das vergangene Jahr gab, stellte er sich der Versammlung vor. Bei der Hauptversammlung der Kreisjugendfeuerwehr, am 23. April in Wald wurde die Führung der Nachwuchsorganisation komplett neu gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Bianca Krugger aus Scheer und Matthias Sauer aus Gammertingen gewählt. In seinem Rückblick warb Pfleghaar für das 2016 geschaffene Jugendforum, das die Belange der Jugendlichen mehr in die Jugendarbeit mit einfließen lassen soll.

Auch die weiteren Berichte von Notfallseelsorge und Altersabteilung gaben einen eindrucksvollen Rückblick auf die Aktivitäten 2016.

Landrätin Stefanie Bürkle dankte in Ihrem Grußwort den Feuerwehren. „2015 waren es die Feuerwehren, die organisiert habe“, so die Landrätin in Bezug auf die Flüchtlingswelle und die Einrichtung der LEA in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen. An die Abgeordneten des Landtages gerichtet fordert sie, bei der Überarbeitung der Polizeireform die Anliegen der Feuerwehren zu berücksichtigen.

In weiteren Grußworten lobte der leitende Kriminaldirektor Oskar Schreiber die hervorragende Zusammenarbeit mit den Feuerwehren des Landkreises. Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen betonte, dass er sehr gerne der Einladung gefolgt war. Er überbrachte die Grüße des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Dr. Frank Knödler, des Leiters der Landesfeuerwehrschule, Thomas Egelhaaf und des Bezirksbrandmeisters, Siegfried Hollstein. MDL Klaus Burger sagte in Bezug auf die Vorfälle der jüngsten Zeit in der LEA in Sigmaringen:“ Wenn Feuerwehren ihren Dienst nur noch unter dem Schutz der Polizei tun können, dann läuft etwas falsch“.