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Die Ereignisse des Jahres 2021 haben die Diskussion um die Bedeutung der Sirenen neu entbrennen lassen. Abgebaut wurden sie nach dem Ende des Kalten Krieges und mit der schwindenden Bedeutung für die Alarmierung der Feuerwehr. Die Kommunen konnten damit u.a. die Wartungskosten sparen. Bereits seit einigen Jahren ist hier allerdIngs ein  Umdenken zu erkennen.

 

In der Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württembergs heißt es:

Sirenen sind nach wie vor ein etabliertes Warnmittel und vor allem dort sinnvoll, wo Menschen aufgrund eines besonderen Gefahrenpotentials schnell und mit hohem Erreichungsgrad gewarnt werden müssen.
Wichtig ist dabei, die Nutzung von Sirenen in ein Gesamtkonzept „Warnung“ einzubinden. Sirenen machen die Menschen mit einem akustischen Signal auf eine Gefahrensituation aufmerksam. Konkrete Informationen zur aktuellen Gefahrenlage sowie die darauf abgestimmten Handlungsempfehlungen müssen der Bevölkerung von anderen Warnmedien wie Radio, Fernsehen, Warn-Apps, digitalen Stadtinformationstafeln oder Internetseiten übermittelt werden.
Dieser breite Ansatz im Sinne des Warnmixes ist wichtig, um die Menschen bei Gefahrenlagen auf den unterschiedlichsten Kanälen in ihren jeweiligen Lebenssituationen bestmöglich mit Warnmeldungen erreichen zu können.

Dass der Bund ein Sonderförderprogramm für den Aufbau von Sirenen aufgelegt hat zeigt, dass erkannt wurde, dass der Abbau des Warnsystems nach dem Ende des Kalten Krieges überstürzt war. Alle Alternativen waren und sind nicht in der Lage, die Bevölkerung in ausreichendem Maße in Ausnahmesituationen und Gefahrenlagen zu warnen.

Eingebunden im sogenannten Modularen Warnsystem (MoWaS) können Sirenen eine wichtige und sinnvolle Ergänzung darstellen. 

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilungen:

Sirenenförderprogramm

Fünf Jahre Warn-App NINA

Rettungskarte

 

Rettungskarte

Europa Notruf

Notruf 112 Europaweit

Verhalten im Brandfall

Verhalten im Brandfall mehrsprachig

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