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Vor etwa 25 Jahren wurde Pfarrer Edwin Müller durch  seine Tätigkeit als Krankenhausseelsorger vom damals leitenden Notarzt zu einem tragischen Unfall bei der Jugendherberge in Sigmaringen mitgenommen. Im Zusammenwirken der Rettungsdienste, der Feuerwehr und der Polizei bei diesem Einsatz hatte er aufgrund seines großen Einfühlungsvermögens eine Lücke im System erkannt. Der Notarzt und der Rettungsdienst versorgten den Verletzten, die Polizei ermittelte den Unfallhergang und die Feuerwehr unterstütze beide Systeme durch ihre Ausrüstung. Edwin Müller beobachtete das Geschehen und  sah dabei die Not der Unfallzeugen, der Ersthelfer und der Angehörigen. Er ließ es nicht dabei nur die Not zu sehen, sondern er handelte. Für dieses über 2 Jahrzehnte engagierte notabwendendes Handeln erhielt er am 12.08.2019 von Frau  MdL Nicole Hoffmeister-Kraut das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland in einer Feierstunde im Kloster Gorheim in Sigmaringen überreicht.

Dekan Christoph Neubrand begrüßte alle Gäste im Festsaal aus Politik, Kirche, der Blaulichtfamilie, Familie, Freunde und Wegbegleiter. Er schilderte seine eigenen Erfahrungen mit der Notfallseelsorge und dankte Edwin Müller für sein Engagement  beim Aufbau des Sigmaringer Systems. Er führte aus, dass Edwin Müller in der Erzdiözese Freiburg viel Überzeugungsarbeit leisten musste bis endlich auch hier die Notfallseelsorge als Teil der kirchlichen Seelsorge ihren Platz gefunden hat.

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg Frau Hoffmeister-Kraut würdigte in einem Rückblick sein enormes Engagement unter anderem  im Aufbau der Psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis Sigmaringen, in Baden-Württemberg und auf Bundesebene. 

Frau Landrätin Bürkle begann ihre Laudatio, dass sie bereits noch in Biberach tätig von einem Mann gehört habe, welcher im Landkreis Sigmaringen beachtliches leistet. Es sei nicht einfach das Bundesverdienstkreuz zu erhalten, aber ihr sei es ein Anliegen gewesen ihn in Berlin beim Bundespräsidialamt vorzuschlagen.

Alle 3 Laudatoren ehrten seine Einsatzbereitschaft für Menschen in seelischer Not, sei es im Krankenhaus, sei es an Unfallorten. Edwin Müller habe durch den Aufbau der Notfallseelsorge auch ein Hilfesystem für Einsatzkräfte nach belastenden Ereignissen geschaffen, um diese für deren weitere Arbeit zu stärken.

Als letzter Redner ließ Edwin Müller seine Gäste teilhaben an für ihn wichtige impulsgebende Begegnungen während seines Studiums und in seinem Leben. Abschließend bedankte er sich für das Kommen der Geladenen.

Der Festakt wurde umrahm vom Chor „Living Voices“ unter der Leitung von Anton Roggenstein.

Text: Ulrika Burth

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